Presseberichte aus dem Jahre 2007
Verkaufsstand der Jungen Union
Die Junge Union Velden beteiligt sich auch heuer wieder mit einem Verkaufsstand am Christkindlmarkt in Velden. Dieser findet am kommenden 1. Adventswochenende (1. und 2. Dezember) statt.
Neben selbstgemachten Punsch mit oder ohne Schuss, sowie alkoholfreien Getränken und Gebäck gehören auch wieder Mini-Weißbiere zum Verkaufsrepertoire. Zudem wird eine Aufkleberaktion gestartet, welche auf den christlichen Ursprung des Weihnachtsfestes hinweist mit dem Motto: „Gegen den Weihnachtsmann, für das Christkind!“
Grundstein wird im Elternhaus gelegt - Kriminalhauptmeister Robert Spies von der Hanns-Seidel-Stiftung referierte über die Ursachen und Folgen von Drogenmissbrauch
„Entscheidend ist nicht die Bezeichnung des berauschenden Stoffes, sondern vielmehr die Ursache, warum wir seit Menschengedenken dazu neigen, zu diesen Hilfsmitteln zu greifen“, leitete Kriminalhauptmeister Robert Spies aus München seinen kürzlich gehaltenen Vortrag bei der Frauen und Jungen Union ein. Selbstverständlich werde eine Unterscheidung zwischen legalen und illegalen Suchtstoffen gemacht, jedoch sei diese Kategorisierung einzig und allein auf historische Gewohnheiten zurück zu führen.
Erfreut zeigte sich Organisator Florian Oßner bei der Begrüßung, dass sich neben den vielen jungen interessierten Zuhörern auch einige Vereinsvorsitzende für diesen Vortrag interessieren. Gerade in Jugend- und Sportvereinen sei die Suchtmittel-Prävention eine große Herausforderung, bestätigte auch TSV-Vorstand Georg Lohmeier.
Laut Referent Robert Spies spielen gerade die Maßnahmen zur Vorbeugung von Suchtmitteln die entscheidende Rolle. Zur Verdeutlichung bedient sich Spies dabei an einer kleinen Geschichte, die sich jedoch sehr nahe an der tagtäglichen Realität bewegen dürfte. So tut sich der kleine Junge Max bereits in der Grundschule schwer, dem Unterrichtsgeschehen konzentriert zu folgen. Seine Stärken liegen eher im Praktischen, so ist er einer der Besten der Klasse im Reparieren von Fahrrädern. Dies hilft im jedoch sehr wenig bei der Anfertigung seiner Hausaufgaben. Da er bereits vom Elternhaus „gelernt“ hat, dass ständiges Nachfragen nur als Dummheit gewertet wird unterlässt er dies beim Lehrer und schreibt deshalb die Hausaufgaben vom Klassenstreber ab. Für Max ist dies ein beständiges unangenehmes Abhängigkeitsverhältnis, welches dazu führt, dass er immer weniger vom Unterrichtsverlauf mitbekommt und später keinen Schulabschluss schafft. Max löst so das Problem nicht selbst, sondern umgeht diese Problematik mit Hilfe anderer. Falls sich dies im Leben von Max, laut Robert Spies, weiter zieht, könnte es dazu führen, dass der Junge auch später bei Problemen immer nach Problembewältigungsmethoden sucht, welche nur geringes Eigenengagement erfordern. So könnte womöglich der Griff zu Suchtmitteln vorprogrammiert sein.
Spies verglich dies mit einer Spirale nach unten, an der auch die Grenze zwischen Legalität und Illegalität gekennzeichnet ist. Dabei seien die Suchtmittel wie Alkohol und Nikotin nur deshalb legal, da bereits Mönche vor hunderten von Jahren selbst gebraut oder geraucht hätten. Heute kommen weitere Suchtmittel wie Ecstasy, Haschisch, Speed und Kokain hinzu, welche, um den Missbrauch besser ahnden zu können, als illegal bezeichnet werden.
Nach Hanns-Seidel-Stiftungs-Referent Robert Spies ist deshalb die Prävention besonders wichtig. Dies beginne schon im Kindergarten. So ist seine Forderung, dass bereits das Erziehungs- bzw. Lehrpersonal verstärkt pädagogisch geschult werden müsste, um Probleme der Kinder frühzeitig zu erkennen. Dies bedürfe selbstverständlich mehr öffentlicher Mittel. Der Grundstein werde jedoch bereits im Elternhaus gelegt. Versagt letztlich dieses, so ist die Politik gefragt.
„Da Huaba, da Beckstein und i“ - Gewinnspiel der Jungen Union läuft noch bis Sonntag, 23. September
Unter dem Motto „Da Huaba, da Beckstein und i“ bietet der Kreisverband der Jungen Union Landshut-Land (JU) ein Gewinnspiel mit interessanten Preisen für die gesamte Bevölkerung im Landkreis an. Bis zur Wahl des neuen CSU-Parteivorsitzenden Ende September vergehen nur noch wenige Wochen. Staatsminister Erwin Huber, zugleich Direktabgeordneter des südlichen Teil des Landkreises Landshut, steht dabei zur Wahl für den Posten als Nachfolger von Edmund Stoiber. Die JU will mit diesem Gewinnspiel die Aufmerksamkeit der Bürger für die sehr weitreichende Entscheidung in der bayerischen Politiklandschaft steigern.
Folgende Preisfrage hat sich der JU-Kreisverband für die Teilnehmer des Gewinnspiels überlegt:
Was haben Mick Jagger (Sir Michael Phillip Jagger), Frontsänger der britischen Rockgruppe The Rolling Stones und Erwin Huber, bayerischer Staatsminister für Wirtschaft, Infrastruktur, Verkehr und Technologie abgesehen von ihrem langjährigen Erfolg in unterschiedlichen Branchen gemeinsam?
a) Sie haben beide Wirtschaft studiert.
b) Sie sind beide Mitglied im Bayerischen Landtag.
c) Sie sind gleich alt.
Mit ein wenig Glück winken den 25 schlauesten Füchsen mit der richtigen Antwort folgende Preise:
1.-10. Preis: Besichtigungsfahrt zum Bayerischen Landtag und gemeinsames Gespräch mit Staatsminister Erwin Huber, 11.-15. Preis: Ein Weißbierkasten Original Huber Weisses mit jeweils einem Weißbierglas der Jungen Union und 16.-25. Preis: Ein schwarzes Original „Da Huaba, da Beckstein und i“- Polo-Shirt.
Mitmachen darf jeder interessierte Bürger völlig kostenlos und ohne jegliche Verpflichtung, die Antwort zum Gewinnspiel kann direkt an den Kreisvorsitzenden Florian Oßner, Putzenberg 1, 84149 Velden geschickt werden. Noch einfacher ist es, die Homepage des JU-Kreisverbands unter der Adresse www.ju-landshut-land.de anzuklicken und in der Rubrik „Gewinnspiel“ das kurze Onlineformular auszufüllen.
JU beteiligt sich an Milchpreis-Diskussion
Die Mitglieder der Jungen Union Velden (JU) treffen sich heute um 19.30 Uhr im Festzelt in Velden im Rahmen der Debatte um den zukünftigen Milchmarkt. In diesem Zusammenhang findet ab 20 Uhr eine Podiumsdiskussion des Rings der Landwirte unter dem Motto "Ein höherer Milchpreis - Wunsch oder betriebliche Notwendigkeit?" mit Prof. Dr. Dr. Alois Heißenhuber von der TU Weihenstephan, Reinhold Mayer, Vorstand der Milcherzeugergemeinschaft Bayern und dem Bundesvorsitzenden des Bundesverbands deutscher Milchviehhalter (BDM), Romuald Schaber statt. Die Moderation übernimmt Pfarrer Josef Huber. Zudem wird die neugewählte bayerische Milchkönigin vorgestellt und im Anschluss an der Diskussion die Milchbar eröffnet. Gerade in letzter Zeit ist die Forderung des BDM zur Anhebung des Milchpreises auf 40 Cent pro Liter Milch unüberhörbar. Kosten für die Brotzeit übernimmt wieder die JU. Es wurden dazu Tische im Festzelt reserviert.
Kein Zuckerschlecken im modernen Strafvollzug - CSU, FU und JU besichtigen neue Justizvollzugsanstalt in Berggrub
Die Freiheit ist ein unbezahlbares Gut. Dessen waren sich die Mitglieder des CSU-Ortsverbands Velden mit ihrer Vorsitzenden Elisabeth Fuchshuber an der Spitze und zahlreiche Mitglieder aus der Frauen Union (FU) und Junger Union (JU) sicher, nachdem sie die neue fast fertig gestellte JVA in Berggrub bei Landshut kürzlich besichtigten. Trotz äußerst moderner Einrichtung, sowie Gelegenheit zum Sporttreiben und Einkauf ist der Tagesablauf für die Gefangenen ab Frühjahr 2008 strikt geplant.
Aufgrund des hohen Aufwands für die sehr intensiven Sicherheitsvorkehrungen bei Besuchen von außen ist es den Sträflingen gestattet, nur bis zu drei Stunden Besuch vierteljährlich zu empfangen. Laut Christian Hetz, der die Gruppe als Leiter des Arbeitswesens der JVA durch das Gefängnis führte, ist diese Regelung unabdingbar, da gerade diese Situationen oft die Möglichkeit biete, unerlaubte Gegenstände in das Gefängnis zu schleusen.
Die Veldener Besucher waren überwältigt von der Größe des Areals und der Bausubstanz. Auf einer Fläche von insgesamt sieben Hektar können ab Frühjahr 2008 insgesamt bis zu 551 Straffällige mit einem Strassmaß bis zu drei Jahren Freiheitsentzug untergebracht werden. Diese werden von insgesamt circa 240 Beamten betreut, was den Betrieb eines großen mittelständischen Unternehmens entspricht. Insgesamt werden für den Neubau 72 Millionen Euro investiert.
Um später die Reintegration zu erleichtern, ist es möglich, auch während der Gefangenschaft in den Produktionshallen der JVA einige Euros zu verdienen. Diese einfachen Arbeiten werden von Unternehmen im Umkreis angeboten. Da diese Jobs in der Praxis zu sehr geringen Stundenlöhnen bis zu 2,50 Euro vergütet werden, wurde sofort die Frage aus dem Besucherkreis gestellt, ob diese nicht in Konkurrenz zur freien Wirtschaft stünde. „Ohne derartige Angebote würden diese Tätigkeiten eben in das billigere Ausland verlagert werden“, erwiderte Hetz prompt. „Zudem biete es für den Gefangenen ein Stück finanzielle Freiheit, da er mit einem Teil des verdienten Geldes im JVA-eigenem Shop einkaufen kann.“
Hygiene wird in der JVA großgeschrieben, so wird der Sträfling jeden Tag angehalten, mindestens einmal seine Wäsche zu wechseln. Die hauseigene Wäscherei hilft hierbei in der effizienten Abwicklung. Zudem sorgt eine gemeinsame Kantine für Bedienstete und Gefangene dafür, dass die Straffälligen kein Essen „zweiter Klasse“ bekommen und insgesamt ein offenes Klima herrscht.
Interessant für die Besucher war auch die Energieversorgung der JVA. Soweit es der Ausblick zuließ, konnte man auf den Dächern Photovoltaik- bzw. Solaranlagen erkennen. Die Modernität wurde auch durch die Sicherheitstechnik unterstrichen. Anstatt mit klassischen Schlüsseln werden per Funkkarten mit Code die Türen geöffnet. All diese technischen Raffinessen können nach Hetz viele Kosten verbunden mit Personal einsparen.
Erbschaftsteuer auf dem Prüfstand - Die Junge Union sieht Wohneigentum und landwirtschaftliche Betriebe von einer möglichen Erbschaftsteuererhöhung bedroht
Die Mitglieder der Kreisvorstandschaft der Jungen Union Landshut Land zeigen sich besorgt über die aktuellen Entwicklungen im Erbschaftsteuerrecht. In der Öffentlichkeit nahezu unbeachtet droht hier eine massive Erhöhung der Erbschaftsteuerbelastung, die die Existenz vieler Unternehmen gefährdet. Im Rahmen einer Veranstaltung mit dem Titel „Die Zukunft der Todessteuer“ nahm sich die Junge Union dieser aktuellen Fragestellung an.
Auf Grund der anstehenden Reform der Erbschaftsteuer lud der Kreisverband der Jungen Union Landshut-Land zu einem interessanten Informationsabend ein. Ein spannendes Referat von Niklas Foidl, der auch den Arbeitskreis für Wirtschafts- und Finanzfragen der Jungen Union Landshut-Land leitet, brachte die komplexe steuerrechtliche und ökonomische Materie den anwesenden Teilnehmern näher.
Getrieben wird die gegenwärtige Diskussion durch das Urteil des Bundesverfassungsgerichts, wonach das bestehende Erbschaft- und Schenkungsteuerrecht in der geltenden Version verfassungswidrig ist, und der Gesetzgeber bis Ende 2008 aufgerufen ist, gegebenenfalls eine Neuregelung zu schaffen, wenn die Erbschaftsteuer aufrechterhalten werden soll. Hintergrund war die ungleiche Bewertung verschiedener Vermögensarten, was dem Gleichheitssatz des Grundgesetzes entgegenstand. Maßstab des Bundesverfassungsgerichts ist dabei eine Bewertung aller übertragenen Vermögensgegenstände zum Verkehrswert. Im Ergebnis würde das bedeuten, dass die Übertragungen von Immobilienvermögen und anderes Betriebsvermögen wesentlich höher zur Steuer herangezogen werden müssten. Im Falle land- und forstwirtschaftlichen Vermögens würde sich der Wertansatz in einigen Fällen sogar um den Faktor 30 erhöhen, äußerte sich Foidl besorgt.
Dazu kommen konkrete Pläne des Bundesfinanzministeriums, im Zuge eines „Gesetzes zur Erleichterung der Unternehmensnachfolge“ die Vermögensnachfolge von Betrieben, darunter fallen auch Land- und Forstwirtschaften, anders zu gestalten. Grundsätzlich wird angestrebt, den Übergang von Betriebsvermögen steuerfrei zu stellen, wenn der Erwerber den Betrieb 10 Jahre lang fortführt. „Dieses Konzept klingt auf den ersten Blick recht gut, hat aber zwei gravierende Pferdefüße“, so Foidl. Zum einen werden bestimmte Arten von Betriebsvermögen wie z. B. vermietete und verpachtete Flächen nicht begünstigt, was die Substanz gerade vieler landwirtschaftlicher Betriebe massiv bedroht. Zum anderen werde derjenige, der den Betrieb übernimmt zehn Jahre lang an den Betrieb gebunden. Unwirtschaftliche Kombinationen könnten dadurch konserviert und ein sinnvoller Strukturwandel verhindert werden.
Auch der Generationenübergang von Wohnungseigentum droht durch die notwendige Bewertung zum Verkehrswert enorm belastet zu werden. Gerade in Bayern erzielten auch mittlere Wohnimmobilien sehr hohe Preise, die weit über dem Bundesdurchschnitt liegen. Das Eigentum der Familie als tragende Säule der Gesellschaft gilt es hier unter allen Umständen zu schützen. Mit niedrigen Freibeträgen, die sich lediglich am deutschen Durchschnitt orientierten, wäre diesem Problem nicht abzuhelfen.
Um Unternehmen nicht in ihrer Existenz zu gefährden und die steuerfreie Übergabe von Familienhäusern und –wohnungen zu gewährleisten wäre die Abschaffung der Erbschaftsteuer die sauberste Lösung. Schließlich sind der Substanzerhalt und die Vermögensnachfolge innerhalb von Familien auch vom Grundgesetz garantiert, so dass dem Gesetzgeber hier sehr enge verfassungsrechtliche Grenzen gesetzt sind.
Ferner würde die Erbschaftsteuer bisher kaum zur Finanzierung der Länderhaushalte beitragen. In Anbetracht der verbesserten Haushaltslage wäre der jährliche Ausfall von 3-4 Milliarden Euro leicht zu kompensieren.
Überhaupt ist der volkswirtschaftliche Schaden durch diese Steuer in Folge von Kapitalflucht, ökonomisch an sich unsinnigen Ausweichhandlungen und hohen Erhebungs- und Steuerberatungskosten möglicherweise wesentlich höher als der Nutzen.
Immer mehr Länder wie Italien, Australien und demnächst auch Österreich schufen diese Steuerart ab. Nicht einzusehen ist es auch, wenn Vermögen, das bereits beim Erwerb mit sehr hohen Steuern belegte wurde, noch mal versteuert werden soll.
Der Kreisvorsitzende Florian Oßner bedankte sich bei Niklas Foidl für den lebhaften und plastischen Vortrag, der widerlegte, dass Steuerrecht eine trockene Materie sei und leitete eine weitergehende, rege Frage- und Diskussionsrunde ein. Ludwig Spanner vom Arbeitskreis Landwirtschaft forderte hier, das Thema ganz oben auf die Themenliste der Jungen Union zu setzen. „Selbst eine minimale Erhöhung der Erbschaftssteuer kann für viele Betriebe das Ende bedeuten. Was gesamtwirtschaftlich nur eine kleine Steuererhöhung ist, kann für den Einzelnen den Ruin bedeuten. Hier muss unbedingt eine für alle Parteien sinnvolle Lösung gefunden werden“, schloss Oßner.
"So wenig Schmerzen wie möglich" - Frauen Union und Junge Union besichtigen Palliativstation im Krankenhaus Landshut-Achdorf
Die wenigsten Menschen beschäftigen sich mit dem Sterben, und doch wird jeder früher oder später damit konfrontiert. Dies wurde den Mitgliedern der Frauen Union (FU) und Junger Union (JU) von Leiterin der Palliativstation, Christl Carius, im Krankenhaus Landshut-Achdorf deutlich vor Augen geführt. Carius begleitete dabei die Besuchergruppe durch die Räumlichkeiten der Station und nahm sich daraufhin noch viel Zeit, die zahlreichen Fragen über die Palliativmedizin zu beantworten. Zum Abschluss wurde ihr eine Geldspende von den Vorsitzenden der FU und JU, Anni Gerauer und Florian Oßner, überreicht.
Laut Stationsleiterin Christl Carius bestehe die Aufgabe der Palliativmedizin nicht nur darin, die Patienten in den letzten Phasen ihres Lebens zu begleiten und alle Maßnahmen zu treffen, damit Schmerzen und Angst gelindert werden. Hauptaufgabe einer palliativ-medizinisch orientierten Station, wie der am Krankenhaus Landshut-Achdorf, sei es, Patienten mit unheilbaren Erkrankungen so viel Lebensqualität wie möglich zu erhalten und sie nach einem stationären Aufenthalt wieder nach Hause entlassen zu können.
Die Ortsvorsitzenden der Frauen Union und Junger Union, Anni Gerauer (l.) und Florian Oßner (r.) bei der Überreichung der Spende an Stationsleiterin Christl Carius
Im Mittel werden die Patienten neun Tage auf der Station gepflegt, insgesamt gibt es zehn Einzelzimmer, welche zurzeit alle belegt sind. Oft wollen jedoch Verwandte und Bekannte verständlicherweise in der Nähe des unheilbar Kranken weilen, so dass letztendlich noch zusätzliche Schlafgelegenheiten geschaffen werden können. Im Gemeinschaftsraum wurde der 24-köpfigen Besuchergruppe Alben mit Nachrufe für die Verstorbenen gezeigt, welche äußerst liebevoll von Nahestehenden angefertigt wurden. Die Station bietet auch einen Gebetsraum, den so genannten „Raum der Stille“.
Nach Christl Carius würde man grundsätzlich vom Hausarzt zu dieser Station überwiesen, die Kosten werden zumeist von den Krankenkassen oder privat übernommen. Der Schwerpunkt einer so verstandenen medizinischen stationären Versorgung sei die Schmerztherapie, die in der Hand des Spezialisten in fast allen Fällen eine deutliche Linderung der Beschwerden und somit einen Zugewinn an Lebensqualität ermögliche. Neben dieser symptom-orientierten Therapie haben in dem ganzheitlichen Konzept der Palliativstation am Krankenhaus Landshut-Achdorf aber auch andere Bereiche einen hohen Stellenwert.
Sie nannte dabei insbesondere die Pflege, Kommunikation, Religion, Trauerbegleitung, Angehörigenarbeit, psychologische Betreuung, Humor und die Kunst. Mit Palliativstationen an anderen Kliniken bestehe ein reger Austausch. Vor allem sei auch der Hospizverein Landshut voll in die Arbeit der Station mit eingebunden.
Im Anschluss der Führung bestand die Möglichkeit, an Christl Carius Fragen über die Palliativmedizin zu stellen, was äußerst rege von den Besuchern genutzt wurde. Dabei kamen auch die brisanten Themen wie aktive und passive Sterbehilfe, sowie die Patientenverfügung zur Sprache. Laut Carius wolle man natürlich den Wünschen des Patienten so gut es gehe, nachkommen. Die Gäste waren sich auch einig, dass man den drei Krankenschwestern auf der Station sehr viel Anerkennung zollen muss, da dieser Job äußerste psychische Stärke abverlange. Hocherfreut konnte die Stationsleiterin am Ende eine Spende über insgesamt 300 Euro von der FU und JU in Empfang nehmen.
Florian Oßner im Amt bestätigt - Beständiger Mitgliederzuwachs und zahlreiche Veranstaltungen bei der Jungen Union
Die Veldener Jugend ist keineswegs politikverdrossen. Den Beweis lieferten der beständige Mitgliederzuwachs der Jungen Union Velden (JU) im letzten Jahr und die rege Teilnahme an der kürzlich abgehaltenen Hauptversammlung. Zahlreiche gesellschaftliche Aktivitäten ließ man dabei Revue passieren. Die Neuwahlen brachten dabei nur geringfügige Veränderungen in der Zusammensetzung des Vorstands mit sich. Anschließend berichtete Bürgermeister Jakob Oßner über die aktuelle Gemeindepolitik.
Das politische Jahr für die JU beginne, laut Vorsitzenden Florian Oßner, traditionell mit dem Neujahrsempfang der CSU, an dem die politische Jugend mitverantwortlich für die Bewirtung sei. Zu einem weiteren fixen Termin im Verbandsjahr sei zudem das Fischessen am politischen Aschermittwoch geworden. Abgesehen davon wurde die Allianz-Arena und die Schreinerei Karl Buchner besichtigt, bei einem Bundesligaspiel der Roten Raben mitgefiebert, zum Starkbierfest nach Siegenburg gefahren und der Lehrstellenspiegel für Schulabgänger entworfen. Auf Einladung von Wirtschaftsminister Erwin Huber wurde gemeinsam mit der CSU der Bayerische Landtag und die Münchner Residenz besucht.
Der neu gewählte JU-Vorstand mit Vorsitzendem Florian Oßner (mitte), dem Neumitglied Marcel Zviedris (li.) und Bürgermeister Jakob Oßner (re.).
Im Sommer traf man sich mit dem Partnerverband aus Buchbach zum Thema Familie. Nach Oßner sei ein besonderes Highlight des Jahres der gemeinsame Ausflug mit dem Kreisverband nach Vyssi Brod (Hohenfurth) in Tschechien gewesen. Im gemeinsamen Gespräch mit der politisch sehr nahe stehenden Jugendorganisation vor Ort seien doch einige Vorurteile abgebaut und ein Gegenbesuch vereinbart worden.
Da aufgrund der Altersgrenze von 35 Jahren immer wieder JU Mitglieder verabschiedet werden müssten, wäre es umso erfreulicher gewesen, dass diese Aufgabe im letzten Jahr höchstpersönlich vom JU Landesvorsitzendem Manfred Weber übernommen wurde. Gemeinsam mit dem Kreisverband standen noch Themen wie der Neubau eines Gymnasiums und der B15 im Landkreis auf der Tagesordnung. Vorsitzender Florian Oßner beendete seinen Rückblick mit dem „krönendem Abschluss“ des Jahres, nämlich mit der Beteiligung mit einem Verkaufsstand am Christkindlmarkt. Er bedankte sich bei allen Helfern und freute sich über das damit geschaffene finanzielle Polster für das nächste Jahr. Die insgesamt acht Neumitglieder seit November 2005 unterstreiche zudem die sehr positive Mitgliederentwicklung. So konnten direkt auf der Versammlung die Neumitglieder Marcel Zviedris, Mario und Marcel Zänker aufgenommen werden. Gerade für die Kommunalwahl 2008 sei man nun bestens gewappnet.
Die anschließende Neuwahl brachte folgendes Ergebnis: Als Vorsitzender wurde Florian Oßner bestätigt, ihm stehen Christian Schuster, Karin Wallner und Christian Schmutz zur Seite. Als Schriftführer wurden Kathrin Zipperer und Alexander Kratzer gewählt. Für die Kasse ist auch weiterhin Markus Oßner zuständig. Im erweiterten Vorstand sitzen Brigitte Kammhuber, Josef Lechner, Alexander Strobl, Christoph Wiesmayer, Alexander Manhart und Michael Mertin. Als Kassenprüfer fungieren auch künftig wieder Anni Braig und Albert Schmutz.
Daraufhin erläuterte Bürgermeister Jakob Oßner die aktuelle Gemeindepolitik. Dabei ging es unter anderem um Straßenbauprojekte und die Eckpunkte des Haushaltsplans. Er freue sich, dass das neue Gewerbegebiet von den Veldener Bürgern so rege als Einkaufsmöglichkeit genutzt würde und ging auf die Fragen der Jugend, hauptsächlich über den Vilstalradweg, sehr intensiv ein. Oßner wünsche sich auch weiterhin einen regen Gedankenaustausch zwischen den Generationen und hob die sehr gute Zusammenarbeit zwischen der CSU und JU hervor.
Fischessen der Jungen Union
Zum Beginn der Fastenzeit treffen sich die Mitglieder der Jungen Union Velden am morgigen Aschermittwoch zum gemeinsamen Fischessen ab 19 Uhr im Gasthaus Rampl in Hinterskirchen. Zu diesem Zweck wurden bereits Plätze reserviert. Interessierte Nichtmitglieder sind auch willkommen. Die gesamten Kosten für Essen und Getränke übernimmt wieder der Ortsverband. In der anschließenden Diskussion können die Darbietungen der verschiedenen Parteien zu diesem medienpolitischen Spektakel bewertet werden. Dazu wird auch ein Viedeomitschnitt der mit Spannung erwarteten Aschermittwochsreden angefertigt, gerade hinsichtlich des voraussichtlich letzten großen Auftritts von Ministerpräsident Edmund Stoiber. Weiterhin werden wichtige Termine bekannt gegeben. So findet unter anderem am 9. März ab 19 Uhr die Jahresversammlung mit Neuwahlen im Gasthaus Putz/Zviedris in Obervilslern statt.
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