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Presseberichte aus dem Jahre 2010


Juni 2010

 
Für Krippenneubau und regenerative Energien - Junge Union hielt Jahresversammlung ab und besuchte Heimatmuseum

Velden. „Wahnsinn – was sich im letzten Jahr alles getan hat!“ Die einleitenden Worte von Ortsvorsitzendem Florian Oßner bei seinem Rechenschaftsbericht der Jungen Union Velden fassten ein ereignisreiches Jahr zusammen. Vom Bürgerentscheid bis zu überregionalen Wahlen war neben vielem Gesellschaftlichen alles dabei. Unvergessen blieben auch die Besuche von Bundesminister Karl-Theodor zu Guttenberg und vom Bundesfinanzminister a. D. Theo Waigel. Bevor im Anschluss das Heimatmuseum besucht wurde, sprach sich der CSU-Nachwuchs klar für die Weiterentwicklung regenerativer Energien aus.

„Berlin, Berlin! Wir fahren nach Berlin“, wäre die einfache Beschreibung, als die JU im April 2009 die deutsche Hauptstadt auf Einladung von Bundestagsabgeordnetem Wolfgang Götzer besuchte. Das umfangreiche Programm gab einen interessanten Einblick in die parlamentarische Arbeit und in die verschiedenen Ministerien. Mit Infoständen am Marktplatz warb man im Vorfeld für die Europa- und Bundestagswahlen. Viel Raum nahm auch der Bürgerentscheid zum Gymnasiumneubau im Landkreis Landshut ein, welchen die JU mit viel Tatkraft unterstützte.

Mit „Chancen für die Wirtschaft“ faszinierte der damalige Bundeswirtschaftsminister und langjährige aktive JU-ler Karl-Theodor zu Guttenberg die Mitglieder im Rahmen des politischen Montags am Volksfest Velden. Zu einem ähnlichen Thema referierte wenige Wochen später Theo Waigel als Mitbegründer des Euros im Möbelhaus Schuster. „Die Diskussion zur bayerischen Mittelschule bestimmte die gesamte bayerische Schulpolitik, zu der auch Staatssekretär Marcel Huber in Velden im Rahmen einer öffentlichen Veranstaltung Stellung bezog“, so Vorsitzender Oßner.



Heidi Wullinger (1. Reihe, Dritte von links) führte den CSU-Nachwuchs mit Vorsitzendem Florian Oßner (links) durch die zahlreichen Exponate im Heimatmuseum.

Gesetzte Termine im Vereinsjahr sind zudem die Beteiligung am Christkindlmarkt, am CSU-Neujahrsempfang und das traditionelle Fischessen am Aschermittwoch. Im Anschluss des Rechenschaftsberichts ging Markt- und Kreisrat Florian Oßner noch auf die weiteren kommunalpolitischen Vorhaben ein. Ausdrücklich wird von der JU der Neubau des Kinderhorts und der Kinderkrippe am Volksschulgelände unterstützt. Positiv nahm man auch die Ausweisung des Neubaugebiets am Birkenberg in Obervilslern auf, was ein gutes Angebot für junge Familien darstellt.

Eher Unverständnis rief bei Oßner die Diskussion über die Freiflächenphotovoltaik hervor. Bis jetzt ist in Velden jeglicher Antrag in diese Richtung abgelehnt worden. „Selbstverständlich muss jede Anlage genau geprüft werden - jedoch wünsche ich mir in dieser Frage mehr Unterstützung von meinen Marktgemeinderatskollegen“, forderte der Vorsitzende. Seiner Meinung nach muss in Zukunft das Potential regenerativer Energien noch stärker genutzt werden. „Die Chance ist gegeben, die gesamte Energieversorgung auf mehrere Schultern zu verteilen.“

Die tadellose Kassenführung von Markus Oßner wurde durch die Kassenprüfer bestätigt. Nachdem alle Formalitäten erledig waren, wurde gemeinsam das neue Veldener Heimatmuseum am alten Bahnhof besichtigt. Mit ungemeiner Begeisterung führte Heidi Wullinger den CSU-Nachwuchs durch die verschiedenen Räume mit den zahlreichen Exponaten. Sichtlich beeindruckt von dieser großartigen ehrenamtlichen Leistung entschied sich die JU kurzerhand, das Heimatmuseum mit 100 Euro zu unterstützen.
 

Mai 2010

 
JU: „Überzogene Auflagen bei Vereinsveranstaltungen“ - Arbeitskreis der Jungen Union informierte sich über den Alkoholkonsum von Jugendlichen

"Es gibt keine stichhaltigen Daten, die belegen, dass bei Festveranstaltungen mehr Alkohol getrunken wird als bei sonstigen Gaststätten- oder Diskobesuchen." Zu diesem Ergebnis kommen die Vertreter des Arbeitskreises für Jugend und Vereine der Jungen Union (JU) im Landkreis Landshut nach einer Stellungnahme des Kreisjugendamtes Landshut.

Diese Stellungnahme bezieht sich auf detaillierte Fragen der JU-Vertreter über das Rauschtrinken von Jugendlichen in der Region Landshut. Hintergrund dieser Anfrage waren Medienberichte in letzter Zeit über das sogenannte „Komasaufen“ von jungen Menschen. Aufgrund dieses "übermäßigen Alkoholkonsums“ von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen haben die Landkreis-Bürgermeister eine Vereinbarung gegen den Alkoholmissbrauch bei Festveranstaltungen verabschiedet. Darin empfehlen sie, strenge Auflagen bei Festveranstaltungen zu erteilen - wie zum Beispiel den Barbereich explizit abzutrennen.

Man habe jedoch kaum Daten über rauschtrinkende Jugendliche in der Region Landshut. Nach Auskunft des Kreisjugendamtes liegen für die Jahre 2008 und 2009 nur Zahlen des Kinderkrankenhauses Landshut für Kinder unter 14 Jahren vor, die stationär wegen einer Alkoholvergiftung aufgenommen worden sind. Das Klinikum Landshut führe seit Mitte des Jahres 2008 keine Statistiken mehr. Auch in den anderen Krankenhäusern der Region Landshut liegen keine genauen Zahlen darüber vor.



Arbeitskreisleiter Karl-Josef Wenninger (links) und Kreisvorsitzender Florian Oßner (2. von rechts) diskutieren mit Stefan Rieder, Ludwig Spanner und Andreas Neßlauer (von rechts) über die Jugendarbeit in Vereinen.

Nach Auffassung der JU-Vertreter könne man daher nicht unmittelbar den Vereinen die Schuld dafür geben, dass einzelne Jugendliche durch übermäßigen Alkoholkonsum auffallen. Vielmehr müsse die Vereinsarbeit von der Politik gewürdigt werden. „Die Vereine sind das Rückgrat jeder örtlichen Gemeinschaft“, so Arbeitskreisleiter Karl-Josef Wenninger. Jeder Verein stärke das Gemeinschaftsgefühl und die meisten Vereine leisten eine hervorragende Jugendarbeit, so die einhellige Meinung der Arbeitskreis-Mitglieder.

Zu der Vereinsarbeit gehöre nach Meinung des JU Arbeitskreises auch die Geselligkeit. „Wenn Vereine Feste veranstalten, welche die dörfliche Gemeinschaft stärken, dann dürfen keine unüberwindbaren bürokratischen Auflagen gestellt werden“, so Wenninger. Nach Meinung der JU-Vertreter sind Auflagen bei Vereinsfesten zwar unumgänglich. Hier müsse man jedoch mit Augenmaß vorgehen. Wenn einzelne Gemeinden bei Festen von traditionellen Vereinen Genehmigungsbescheide von mehr als zehn Seiten erlassen, in denen unzählige Auflagen enthalten sind, schieße dies nach Meinung der JU-Vertreter über das Ziel hinaus, schrecke Jugendliche von der Mitarbeit ab und gehe an der Problemlösung komplett vorbei.

„Wenn sich Bürger im Verein ehrenamtlich engagieren, ist das keine Selbstverständlichkeit. Wir von der Jungen Union im Landkreis Landshut haben es uns daher zur Aufgabe gemacht, die Vereine und Jugendverbände nach allen Kräften zu unterstützen“, so abschließend JU-Kreisvorsitzender Florian Oßner.
 

April 2010

 
Näher an den Menschen im Kraftwerk - CSU ist für heimischen Energiemix statt Importen von unsicherer Energie

Nicht der Technik an sich, sondern vielmehr den Menschen die in Ohu für die Erzeugung von elektrischen Strom sorgen, galt der jüngste Besuch der CSU im Kernkraftwerk Isar. Eintausend Mitarbeiter aus der Region sorgen dort tagtäglich dafür, dass eine Wertschöpfung von über 20 Millionen Euro an Steuern und Löhnen jährlich im Landkreis Landshut bleibt.

Der technische Standortleiter Siegfried Seifert begrüßte die Landtagsabgeordneten Gertraud Goderbauer und Erwin Huber, Landrat Josef Eppeneder sowie zahlreiche Bürgermeister, Kreisräte, Arbeitskreisleiter, CSU-Kreisvorstandsmitglieder sowie die Vertreter aller 49 CSU-Ortsverbände des Landkreises im gemeinsamen Informationszentrum der beiden Kraftwerksblöcke. Seifert dankte für die Annahme der Einladung, denn andere Parteien würden lieber nur über die Kernenergie reden, statt mit den Menschen die an der Stromerzeugung arbeiteten.



Landrat Josef Eppeneder, Christian Reilein, MdL Erwin Huber, Siegfried Seifert, MdL Gertraud Goderbauer und Herbert Liebhaber beim Besuch der CSU in den Kernkraftwerken Isar bei Ohu.

Der Betriebsratsvorsitzende Klaus Huber, Siegfried Seifert, der kaufmännische Leiter Christian Reilein und Medienreferent Herbert Liebhaber informierten zunächst und diskutierten dann mehrere Stunden mit ihren interessierten Gästen über technische Aufgabenstellungen, die Laufzeit der Kernkraftwerksblöcke und die Entsorgung der nuklearen Abfallstoffe.

Einig war man sich dabei, dass bundesweit und besonders in der Region Landshut die Mitbürger in absoluter Mehrheit von der Möglichkeit des sicheren Betriebes kerntechnischer Anlagen überzeugt seien. Aber die noch ungelöste Frage der Endlagerung der abgebrannten Brennstäbe beunruhige die Menschen. Gertraud Goderbauer zitierte Meinungsumfragen, nach denen 70 % der deutschen Bevölkerung ihre Zustimmung zur Kernenergie von der Lösung des Problems der Entsorgung abhängig machten.

Genau deshalb erkannte Landrat Josef Eppeneder bei SPD, Grünen und Linken ein gesteigertes Interesse an der Verhinderung der weiteren Erforschung des angestrebten Endlagers bei Gorleben. „Die vormalige rot-grüne Regierung unter Schröder und Fischer hat uns die atomaren Zwischenlager an den Kraftwerksstandorten aufgezwungen, um so die heimische Bevölkerung gegen die Kerntechnik aufzubringen“, konstatierte Josef Eppeneder. Durch das „rot-grüne“ Erkundungsmoratorium seien nunmehr wiederum zehn Jahre zur Erkundung des Salzstockes von Gorleben verloren gegangen.

Gar nicht erfreut ist der Betriebsratsvorsitzende Klaus Huber von den gezielten Vorwürfen er und seine Kollegen am Standort würden „einen Schrottreaktor, ein Pannenkraftwerk und Sicherheitsrisiko“ betreiben. Obwohl es beim Betrieb des Blocks I keine wirklichen „Störfälle“ gäbe, versuchten die politischen Kernkraftgegner die Mitbürger in der Nachbarschaft aus parteitaktischen Gründen zu verunsichern.

Mit gewisser Genugtuung verwiesen die Referenten auf den konsequenten Kernkraftkurs des US-Präsidenten Obama. Da Obama in Deutschland von vielen Menschen als Hoffnungsträger verehrt werde, könne es doch nicht falsch sein auch hierzulande die Laufzeiten der Kernkraftwerke zu verlängern.

MdL Erwin Huber berichtete aus dem von ihm geleiteten Landtagsausschuss für Wirtschaft und Technologie. Dort bereite man das zukünftige Energiekonzept Bayerns vor. Versorgungssicherheit, Umweltverträglichkeit und die Erhaltung Bayerns als Industriestandort seien drei Paradigmen, an denen die CSU sich ausrichte. „Wir wollen nicht abhängig werden von Stromimporten aus tschechischen oder französischen Atomkraftwerken“, postulierte Erwin Huber ein Grundbekenntnis der CSU. Da man auch bei größten Anstrengungen nicht mehr als 40 % der Energie mit regenerativen Techniken gewinnen könne, bleibe die Nutzung der Kerntechnik vorläufig alternativlos, erklärte der Ausschussvorsitzende Erwin Huber. Für seine Kollegin Gertraud Goderbauer kamen auch die fossilen Energieträger wie die Kohle, das Erdöl oder das Erdgas für die Zukunft nicht in Betracht.
 

April 2010

 
Von Irmgard Rampp: „Im Mittelpunkt stehen die Kinder“ - Dr. Marcel Huber referierte zum Thema „Von der Hauptschule zur Mittelschule“

„Mit der Bildung von Mittelschulen soll die Vielfalt der Angebote und die Qualität gesteigert und gleichzeitig der Erhalt der wohnortnahen Hauptschule gewährleistet werden“, erklärte Staatsekretär für Unterricht und Kultus, MdL, Dr. Marcel Huber, in seinen Ausführungen am Donnerstagabend im Gasthaus Maxlwirt.

Eingeladen hatte der CSU-Ortsverband Velden um die Vorsitzende Elisabeth Fuchshuber. Zur Begrüßung spielte die Jugendkapelle des hiesigen Musikvereins. Zweiter Bürgermeister Jakob Oßner hieß unter den zirka 70 Zuhörern seine Bürgermeisterkollegen und die Schulleiter aus den benachbarten Gemeinden willkommen.



Marcel Huber referierte über das bayerische Bildungssystem

„Die Hauptschulen leisten Enormes in Bayern“, bekräftigte Huber. Dies sei dem hohen Engagement der Lehrer und Schulleitungen zu verdanken. Trotzdem sei man wegen der sinkenden Schülerzahlen und dem veränderten Übertrittsverhalten zum Handeln gezwungen. Dabei gehe es um die Erhaltung möglichst vieler, wohnortnaher Hauptschulen: „Kleine Schulen funktionieren gut, es herrscht eine 100-prozentige Vermittlungsquote der Schulabgänger durch die enge Vernetzung mit der regionalen Wirtschaft“. Nun gehe es darum, die große Vielfalt und die Qualität von Hauptschulen zu steigern. Dies sei jedoch nur in Verbünden zu so genannten Mittelschulen möglich. Die Definition des Gesetzes werde zum 1. August erarbeitet, die ersten Mittelschulen könnten also schon zum nächsten Schuljahr gebildet werden. Huber verdeutlichte die hierfür notwenigen Kriterien: Eine Schule des Verbundes muss den Mittleren Abschluss bieten. Jede Schule muss über eine Ganztagesbetreuung sowie ein dreigeteiltes Zweigangebot aus Wirtschaft, Sozialem und Technik verfügen. Die Schulen müssen außerdem einen engen Kontakt zur Wirtschaft pflegen, das heißt, eine enge Kooperation mit den regionalen Betrieben eingehen. Außerdem muss zur individuellen Förderung die Arbeit in Gruppen gegeben sein. Huber favorisiert zudem das Angebot von Praxisklassen.

Marcel Huber merkte an, im Schulsystem sei an entscheidenden Stellen immer wieder an Stellschrauben zu drehen, um ein qualitativ hochwertigen und gerechtes Bildungssystem zu gewährleisten. Im Mittelpunkt stehe dabei immer das Kind. So würden in der Grundschule derzeit Pilotprojekte laufen, die ersten beiden Jahrgangsstufen zusammen zulegen. Die Kinder hätten dabei die Möglichkeit, diese Phase in einem, zwei oder auch drei Jahren zu durchlaufen. Für die entscheidende Übertrittphase in höhere Schulen sollen künftig drei Informationsquellen dienen: neben dem Notenschnitt mit Empfehlung der Lehrer soll künftig der Elternwille mehr berücksichtigt werden. Außerdem solle die Einführung von „Gelenkklassen“ dazu dienen, die Schulwahl gegebenenfalls zu korrigieren. Huber plädierte in diesem Zusammenhang dafür, in der Bevölkerung eine höhere Anerkennung für den Wert eines guten Handwerks zu fördern.

Die Einführung des G 8 sei nicht optimal gelaufen, räumte Huber ein. Inzwischen jedoch hätte die Möglichkeit neuer Fächerkombinationen, die Straffung des Stoffes durch die Orientierung an Kompetenzen und die Förderung durch Intensivierungsstunden die Lage entschärft. In der zweijährigen gymnasialen Oberstufe würden Seminare in Kooperation mit außerschulischen Partnern den Schülern wichtige Erfahrungen liefern. Zudem gäbe es propädeutische Seminare zur optimalen Vorbereitung auf die Universitäten. Die Angst vor schlechteren Examensnoten habe sich nicht bestätigt, denn es würden neue Bewertungsmaßstäbe angewendet, um die Chancen auf einen Studienplatz zu verbessern.

An der sechsstufigen Realschule werde nicht gerüttelt, sagte Huber. Sie werde gerne gewählt und habe eine hohe Akzeptanz bei der Wirtschaft erlangt. Huber verteidigte letztlich das dreigliedrige Schulsystem: „Es geht darum, die jungen Leute gegen den Konkurrenzdruck zu wappnen“

Wolfgang Zierer, Schulleiter in Geisenhausen, bezog sich auf die Aussage des Deutschen Industrie- und Handelstages mit 20 Prozent nicht ausbildungsfähigen Schulabgängern: „Sparen Sie nicht an den Hauptschulen, sparen Sie nicht an Lehrerstunden“. Huber sagte, er wisse den großen Wert der Arbeit an den Hauptschulen zu schätzen. Diese seien derzeit mit einer Durchschnittsklassenstärke von 20,3 Schülern so gut gestellt, wie nie zuvor. Veldens Schulleiterin Karin Steffen-Weidinger bezog sich auf die freiwillige Kooperationsform der Schulverbünde. Velden beispielsweise sei eine bewusste Wahl zur Bildung eines Schulverbundes mit Taufkirchen eingegangen: „Besteht die Verpflichtung, nun eine weitere Schule aufzunehmen und wer fällt letztendlich die Entscheidung“? „Die Freiwilligkeit hat Vorrang“, meinte Huber dazu. Niemand dürfe zu einem Verbund gezwungen werden. Er riet im speziellen Fall, zu überdenken, ob es nicht doch tragbar wäre, eine dritte Schule aufzunehmen. Sollte kein Einvernehmen zustande kommen, wäre dies der „Worst Case“. Dann liege die allerletzte Entscheidung bei der Regierung. Auch Stefan Pielmeier vom Schulamt Landshut sprach sich diesbezüglich für gemeinsame Dialoge ohne verhärtete Fronten aus. Schließlich berichtete Karin Steffen-Weidinger über besondere Härtefälle an der Veldener Grundschule und appellierte daran, die Schulsozialpädagogin auch für die Grundschule zu genehmigen. Huber bejahte die Notwendigkeit der Ausweitung von Jugendsozialarbeit auf andere Schularten.
 

Februar 2010

 
Lehrstellenspiegel der Jungen Union liegt aus - Broschüre ist in den Rathäusern und Schulen im Landkreis erhältlich

Die Junge Union (JU) im Landkreis Landshut hat auch heuer in siebter Auflage zahlreiche Unternehmen angeschrieben, um deren momentanen offenen Lehrstellen für die Schulabgänger zu erfragen. Pünktlich zum Zwischenzeugnis werden nun diese offenen Ausbildungsplätze in einer 40-seitigen Broschüre zusammengefasst.

Insgesamt konnten im Landkreis und in der Stadt Landshut 307 freie Lehrstellen für 2010 und teilweise für 2011 ausfindig gemacht werden. Dazu kommen noch 139 Unternehmer, welche Ferien- und Praktikumsplätze anbieten. Da es sich um ein niederbayernweites Gemeinschaftsprojekt der JU handelt, addieren sich die freien Lehrstellen mit den weiteren Landkreisen auf insgesamt über stolze 1124 offene Ausbildungsplätze. Inmitten der vorherrschenden wirtschaftlichen Flaute ist dies ein Anstieg um über ein Viertel gegenüber dem Vorjahr. „Die mittelständischen Unternehmen - wie die Großbetriebe - nehmen trotz häufiger finanzieller und zeitlicher Einsparzwänge ihre Aufgabe der Jugendausbildung sehr ernst. Eine passende Lehrstelle ist der Schlüssel für beruflichen Erfolg. Dies wird viel zu selten von der Gesellschaft gebührend honoriert“, stellte Kreisvorsitzender Florian Oßner bei der letzten Abstimmung für dieses Projekt mit seinen Kollegen fest.




Die Lehrstellenbroschüren liegen ab nächster Woche in den Rathäusern oder Schulen der Landkreisgemeinden, welche sich an der Aktion beteiligen, zur kostenlosen Abholung bereit. Sollte es zu einem Engpass kommen, können unter florian.ossner@ju-landshut-land.de noch weitere Exemplare angefordert bzw. im Internet unter www.ju-landshut-land.de eine Onlineversion runtergeladen werden.

Zum Lehrstellenspiegel ...

 

Februar 2010

 
JU fährt nach Passau



Eine Delegation der Jungen Union im Landkreis Landshut fährt heute zum Politischen Aschermittwoch der CSU in die Dreiländerhalle nach Passau. Unter dem Motto „Reden, was Sache ist“ wird Bezirksvorsitzender Manfred Weber den womöglich größten bayerischen Stammtisch einleiten. Mit Spannung wird daraufhin der Auftritt von Ministerpräsidenten und CSU-Parteivorsitzendem Horst Seehofer erwartet. Für die Fahrt wurde ein Bus organisiert, der bereits um 6 Uhr an der Grieserwiese in Landshut abfährt. Sowohl für die Hin- als auch für die Rückfahrt sind noch Restplätze frei.
 



 

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