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Presseberichte aus dem Jahre 2010
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Dezember 2010
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Werte, Familie und Energie standen im Vordergrund - Kreisverband der Jungen Union lässt das zu Ende gehende Jahr Revue passieren
„Es war das Jahr der Rücktritte, Rauswürfe und Abgänge – zumindest bundespolitisch gesehen“, begann Kreisvorsitzender der Jungen Union (JU), Florian Oßner, seinen Jahresrückblick für 2010 vor den Jungpolitikern und Staatsminister a.D. Erwin Huber. Der Bundespräsident, fünf Ministerpräsidenten sowie weitere bekannte Größen aus dem kulturellen und kirchlichen Leben haben ihren Job aufgegeben. „Da stellt sich der Kreisverband als geradezu stabile Einheit dar“, so Oßner schmunzelnd. Dennoch wurde thematisch gerade im Bereich der Werte, der frühkindlichen Erziehung und Bildung sowie in der Umweltpolitik in den Reihen der JU intensiv diskutiert.
Starkes Anliegen der JU bleibt die Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Sollte die Erziehung der Kinder in der häuslichen Umgebung nicht möglich sein, so ist die Schaffung von Kinderbetreuungsplätzen unabdingbar. Das zunehmende Engagement der Kommunen im Bau von Kinderkrippenplätzen wird deshalb vom CSU-Nachwuchs begrüßt. Der Kreisverband hatte sich in der letzten Landesversammlung dafür stark gemacht, dass der absehbare Personalmangel im Erzieherberuf durch größere monetäre Anreize in Zukunft eingedämmt werden sollte. Für Kreisrat Florian Oßner ist die Schulbildung ein wichtiger Garant für die wirtschaftliche Entwicklung und Attraktivität des Landkreises. Der Neubau eines Gymnasiums in Ergolding sei dazu aus Sicht der Landkreis-JU eine wichtige Ergänzung.
Keineswegs wurde Staatsminister a.D. Erwin Huber vom Nikolaus und dem Krampus bei der Jahresabschlussfeier der Jungen Union im Landkreis verschont.
In der Wirtschaftskrise wurde oft von der fehlenden moralischen Verantwortung vieler Entscheidungsträger oder Spitzenmanager gesprochen. Domprobst Dr. Wilhelm Gegenfurtner stellte dabei in seinem Gastreferat bei der Delegiertenversammlung im September klar heraus, welches ungemeine Kapital für das tägliche Leben aus der christlichen Soziallehre gezogen werden kann. „Nur wer klare ethische Überzeugungen hat, kann auf eine funktionierende Solidargesellschaft hinwirken“, so Gegenfurtner. Konsumgier und Neid hätten darin keinen Platz.
Im Bereich der Umweltpolitik verfolgen die Nachwuchspolitiker eine klare Linie: Mit zukunftweisenden Innovationen sollen die Treibhausgasemissionen um 40 % in 2020 gegenüber 1990 reduziert werden. Man stehe deshalb den Kohle- und Gaskraftwerken sehr kritisch gegenüber. „Dabei dürfe zu keiner Zeit die Energieversorgung in einem so hochindustrialisierten Standort wie Deutschland gefährdet werden“, forderte Vorsitzender Oßner und ergänzte: „Die Grundlastfähigkeit spielt dabei eine essentielle Rolle.“ Abgesehen davon freue sich die JU, dass der BWM-Standort Landshut in der Elektromobilität eine Vorreiterrolle spiele. „Die aktive Beteiligung an der Landshuter Umweltmesse im nächsten Jahr ist deshalb für die Junge Union wieder Pflicht“, befand Oßner. Staatsminister a. D. Erwin Huber forderte in seinem Plädoyer die Jugendlichen und jungen Erwachsenen eindringlich auf, sich in die Politik noch stärker einzubringen – denn nur damit könne man eine lebendige und fortschrittliche Demokratie erhalten.
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November 2010
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Velden. Die Vorbereitungen zum Christkindlmarkt der Jungen Union (JU) laufen auf Hochtouren. Nach nun bereits 12-maliger Beteiligung am Markt entschied die Vorstandschaft, heuer einen neuen Verkaufsstand aus Holz in zahlreichen Arbeitsstunden selbst anzufertigen. Im Verkaufsrepertoire der JU für das nächste Adventswochenende stehen wieder (Kinder-)Punsch und das beliebte Winterbier. Das Foto zeigt einen Teil der stolzen Hüttenbauer mit Vorsitzendem Florian Oßner (links) vor dem neuen Verkaufsstand.
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Oktober 2010
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Die Junge Union (JU) im Bundeswahlkreis Landshut hat die Zukunft der Gesellschaft im Auge: Sowohl am Deutschlandtag in Potsdam, als auch am CSU-Parteitag in München standen die Familien- und Energiepolitik im Vordergrund. In beiden Themenfeldern ist dabei mit erheblichen Umwälzungen in den nächsten Jahren zu rechnen – die JU sucht nach einem Konzept, welches junge Familien mit Kindern fördert und gleichzeitig frei von ideologischen Zwängen ist. Auf dem Bild: JU-Delegierte aus den Landkreisen Landshut und Kelheim mit Kreisvorsitzendem Florian Oßner (rechts).
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September 2010
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Werte und Moral im Mittelpunkt - Junge Union Kreisversammlung: „Als christliches Schaf unter gottlosen Wölfen“
Das Wertegerüst vieler Politiker sei ins Wanken geraten, politisches Handeln geschehe beliebig, spontan und sogar „ein bisschen unchristlich“, betonte Domprobst und Superior Dr. Wilhelm Gegenfurtner. Bei der Kreisdelegiertenversammlung der Jungen Union im Landkreis Landshut machte er deutlich, wie die jungen Politiker ihr Kapital nutzen können, um der derzeitigen Politikskepsis, vor allen unter den jungen Leuten, zu begegnen.
Fast schon wie eine „Ausnahmeerscheinung“ unter seinen Altersgenossen fühlt sich Vorsitzender Florian Oßner, weil er noch Kirchensteuer zahle und gerne in die Kirche gehe. Darum wollte er nach seinem Rechenschaftsbericht wissen, wie die Junge Union des Landkreises diese erschreckende Entwicklung aufhalten könne. Die Rückbesinnung auf die Werte der Partei könne für die angehenden Politiker der Weg sein, um sich bei ihren Altersgenossen Gehör zu verschaffen. „Das christliche Menschenbild ist eine wichtige Grundlage. Darin besteht das Besondere einer christlichen Partei“, erklärte Gegenfurtner. Doch dieses Menschenbild ist erschüttert von den Skandalen und den damit einhergehenden Vorurteilen in der kirchlichen Gemeinschaft. „Viele Menschen verlassen die Kirche, weil für sie keine Tür mehr offen steht, wo sie Antworten auf ihre Fragen erhalten können“, zeigte sich Gegenfurtner bewusst. Einerseits müsse die Politik den Glauben an Gott wiederfinden und andererseits jeden Menschen in seiner Persönlichkeit achten. Dadurch könne wieder eine zukunftsfähige politische Kultur geschaffen und gleichzeitig die Bindung zu den Menschen gestärkt werden.
Die Referenten Domprobst Dr. Wilhelm Gegenfurtner und Kreisvorsitzender Florian Oßner vor den zahlreichen Interessierten des CSU-Nachwuchses – es war eine tiefgründige Versammlung.
Ein Zeichen von Hochmut
Die Aussage: „Ein Wahlergebnis unter 50 Prozent stehe nicht zur Debatte, zeugt von Hochmut“, machte der Geistliche deutlich. Hochmut entstehe durch hohe Wahlgewinne. Durch sie würden Politiker dazu neigen, die Bedürfnisse der Menschen zu vergessen. Viele politische Vertreter würden sich schwer tun, ihre Grundsätze zu vertreten, bekannte Vorsitzender Florian Oßner. Die Freien Wähler sah der Politiker als „größte Widersacher“. Ihre politischen Handlungen sind von ihrer Tagesform abhängig, sie sind nach außen aalglatt. „Wir müssen weg von der Beliebigkeit politischen Handelns und Eigenverantwortlichkeit sowie Solidarität vorantreiben“, so Oßner.
Guten Vorbildern folgen
Wie könnte dann ein junger Politiker „als christliches Schaf unter gottlosen Wölfen“ bestehen, wurde von einem Zuhörer nachgefragt. Indem sie sich gute Beispiele, wie Bundesverteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg oder den Europaabgeordneten Manfred Weber als Vorbild nehmen, antwortete Gegenfurtner. Sie seien trotz „heißer Debatten beständig und sachlich überzeugend“. Der Schlüssel zum Erfolg liegt laut Gegenfurtner darin, dass die Politiker „ehrlich zu sich selbst sind, sich selbst treu bleiben und ihre eigenen Überzeugungen vertreten können“.
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August 2010
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Ein Stück Heimat in jedem zweiten Bier weltweit
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Kreisverband der Jungen Union startet Hallertau-Veranstaltungsreihe mit Besichtigung des Hopfenmuseums
Tourismus in der Hallertau – ein zukunftsträchtiges Geschäft? In Wolnzach trafen sich kürzlich Vertreter der Jungen Union (JU) aus Freising, Kelheim, Pfaffenhofen und Landshut zum Informations- und Ideenaustausch mit exponierten Hopfen- und Hallertauexperten. Ziele der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit sind die touristischen Strukturen und das Bewusstsein in der Bevölkerung für die Möglichkeiten zu stärken.
„Eine der größten Herausforderungen ist es, die Kommunen zu einer stärkeren Zusammenarbeit zu bewegen und dadurch eine womögliche Kirchturmpolitik einzuschränken“, so Kreisvorsitzender Florian Oßner bei der Infoveranstaltung. Man erhoffe sich dadurch auch zusätzliche Arbeitsplätze vor Ort, eine Verbesserung der Infrastruktur, sowie eine Stärkung der heimischen Gastronomie, des Handwerks und der Landwirtschaft.
Zum Start des gemeinsamen Projekts ging es um den Hopfen als identitätsstiftendes Alleinstellungsmerkmal der Region. Dazu wurde unter Führung des Vorsitzenden des Vereins Deutsches Hopfenmuseum, Johannes Sommerer, die Hopfenausstellung besucht. Lehrreich war für Teilnehmer besonders, dass die nostalgische Hopfenzupferromantik gut für das Marketing sei, jedoch die Realität beschönige. Mit seiner hohen jährlichen Besucherzahl von 20.000 ist das Museum bereits jetzt einer der wichtigsten Anlaufpunkte für Hallertau-Touristen.
Die Besuchergruppe der Jungen Union aus dem Landkreis Landshut im Hopfenmuseum in Wolnzach mit Geschäftsführer der Hopfenverwertungsgenossenschaft Dr. Erich Lehmair (links) und Kreisvorsitzendem Florian Oßner (mitte).
Im benachbarten Haus des Hopfens verdeutlichte Dr. Erich Lehmair von der Hopfenverwertungsgenossenschaft die internationale Bedeutung des Hallertauer Hopfens. „Durchschnittlich in jedem zweiten Bier weltweit ist der heimische Hopfen enthalten. Mehrere Brauereien werben explizit mit dem Prädikat des Hallertauer Hopfens, was bei den Biertrinkern zur Bekanntheit der Region definitiv beiträgt“, verdeutlichte der Geschäftsführer. Insgesamt belaufe sich das volkswirtschaftliche Volumen aller Aktivitäten in der Hallertau rund um den Hopfen auf bereits eine Milliarde Euro auf über 15.000 Hektar. Die Attraktivität unterstrich Lehmair damit, dass das ehemalige Anbaugebiet Hersbruck aufgelöst wurde und inzwischen als 15. Siegelbezirk zur Hallertau gehört.
Für den 2005 gegründeten Tourismusverband Hallertau erklärte der stellvertretende Vorsitzende Erich Niedermeier dessen Aufgaben und Aktivitäten. Wichtig war ihm, dass der Verband nicht dafür zuständig sei, einzelnen Restaurants und Hotels die Gäste zu verschaffen, sondern vielmehr die Bekanntheit und Attraktivität der Hallertau als Ganzes zu steigern. Dazu wurde die Zusammenarbeit mit der Arbeitsgemeinschaft „Hopfenland Hallertau“ der vier Landratsämter vertieft um hinsichtlich der Vermarktung der Hallertau gemeinsam erfolgreicher zu sein. Letztlich soll in einigen Jahren eine übergreifende Tourismusorganisation existieren. „Die Junge Union im Landkreis Landshut will diese Entwicklung mit mehreren Veranstaltungen dabei unterstützen“, schloss Kreisvorsitzender Florian Oßner.
Hopfenexperte Johannes Sommerer (3. von links) erklärt den JU-Vertretern mit Florian Oßner an der Spitze (5. von links) unter anderem die Funktionsweise der Hopfenzupfmaschinen.
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Juli 2010
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„Mehr Lehrer – mehr regenerative Energien“
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Junge Union erfährt die Positionen moderner Energiepolitik von Erwin Huber
„Bis 2030 soll Bayern über 40 Prozent seines Strombedarfs aus
regenerativen Energiequellen gewinnen“, begann
Wirtschaftsausschussvorsitzender im Bayerischen Landtag, Erwin Huber
sein Fachreferat über die Energiepolitik der nächsten 20 Jahre vor der
Jungen Union (JU) im Landkreis Landshut. Doch auch die Bildung spielte
beim CSU-Nachwuchs in der letzten Ausschusssitzung eine übergeordnete
Rolle: Bis 2015 wird es laut Studie des Ministeriums für Unterricht und
Kultus im Hauptschulbereich knapp 500 Lehrer zu wenig geben.
„Diese Zahlen sind durchaus nachvollziehbar“, hielt Kreisvorsitzender
Florian Oßner fest. Problem sei, dass bis 2020 von den jetzigen 120.000
Lehrern rund 44 Prozent in den Ruhestand gehen. „Speziell bei den
Hauptschulen sind bis zu diesem Zeitraum sogar 50 Prozent der heutigen
Lehrkräfte pensioniert. Auf der anderen Seite lassen sich die möglichen
Bewerber in 2015 leicht prognostizieren, denn diese beginnen heuer ihr
Studium“, führte Oßner aus. Ähnlich verhält es sich im Bereich der
Grund- und Berufsschule. Da in den weiteren Lehramtsstudiengängen mehr
Absolventen erwartet werden als für die Bedarfsdeckung notwendig sind,
wird von der JU eine größere Flexibilität bei der Anstellung von Lehrern
und stärkere Anreize zur Aufnahme der unterbesetzten Studiengänge
gefordert. Diesem Anliegen wird von Seiten des Kreisverbands in Form
eines offiziellen Antrags an der JU-Landesversammlung an diesem
Wochenende in München noch verstärkt Nachdruck verliehen.
Fachreferent Erwin Huber (mitte) stellt die Positionen der
Bayerischen Staatsregierung in der Energiepolitik der Jungen Union im
Landkreis Landshut mit Vorsitzendem Florian Oßner (rechts daneben) an
der Spitze vor.
„Der Schlüssel zur Energieversorgung der Zukunft liegt in den
regenerativen Energien“, ließ Erwin Huber keinen Zweifel. Man sei stolz,
dass Bayern bereits heute rund 25 Prozent des Stroms aus regenerativen
Energien gewinnt, während es bundesweit erst 16 Prozent sind. Zudem
wolle man auch weiterhin das Bundesland mit den geringsten
CO2-Emissionen je Einwohner bleiben und diese von heute sechs auf unter
fünf Tonnen pro Einwohner und Jahr verringern. Die Elektromobilität
spiele dabei auch eine große Rolle. Bis 2020 plant die Staatsregierung,
dass mindestens 200.000 Elektroautos auf Bayerns Straßen fahren. Erwin
Huber stellte jedoch klar: „Keineswegs dürfe man sich dabei von
Stromimporten abhängig machen. Ohne grundlastfähige Stromerzeugung im
eigenen Land würde der Strompreis massiv steigen.“ Deshalb sei die
Kernenergie als Brückentechnologie in einem dynamischen Energiemix zum
schrittweisen Übergang noch notwendig. Falsche Ideologien helfen hier
nicht weiter, so auch die einhellige Meinung des CSU-Nachwuchses. Viel
wichtiger sei die brisante Endlagerfrage – denn diese löse sich auch
nicht kurzfristig mit dem Atomausstieg.
Im Anschluss gab Kreisrat Florian Oßner einen kurzen Überblick über die
momentanen Projekte im Landkreis und wurde dabei von seinem Kollegen
Florian Hölzl unterstützt. Ferner konnte Oßner eine kleine Sensation
bekannt machen: Die JU-Landesversammlung 2011 wird erstmalig in der über
60-jährigen Geschichte der JU Bayern im Landkreis Landshut stattfinden –
die Bewerbung dazu hatte Erfolg. Die Veranstaltung verspricht mit der
nötig werdenden Neuwahl eines Landesvorsitzenden und mit über 500 Gästen
aus ganz Bayern inklusive des Ministerpräsidenten äußerst spannend zu
werden. „Es ist eine große organisatorische Herausforderung – jedoch ist
es auch eine einmalige Chance, unsere Region Landshut dem Rest Bayerns
von ihrer besten Seite zu präsentieren“, schloss Kreisvorsitzender
Florian Oßner.
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Juni 2010
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Für Krippenneubau und regenerative Energien
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Junge Union hielt Jahresversammlung ab und besuchte Heimatmuseum
Velden. „Wahnsinn – was sich im letzten Jahr alles getan hat!“ Die einleitenden Worte von Ortsvorsitzendem Florian Oßner bei seinem Rechenschaftsbericht der Jungen Union Velden fassten ein ereignisreiches Jahr zusammen. Vom Bürgerentscheid bis zu überregionalen Wahlen war neben vielem Gesellschaftlichen alles dabei. Unvergessen blieben auch die Besuche von Bundesminister Karl-Theodor zu Guttenberg und vom Bundesfinanzminister a. D. Theo Waigel. Bevor im Anschluss das Heimatmuseum besucht wurde, sprach sich der CSU-Nachwuchs klar für die Weiterentwicklung regenerativer Energien aus.
„Berlin, Berlin! Wir fahren nach Berlin“, wäre die einfache Beschreibung, als die JU im April 2009 die deutsche Hauptstadt auf Einladung von Bundestagsabgeordnetem Wolfgang Götzer besuchte. Das umfangreiche Programm gab einen interessanten Einblick in die parlamentarische Arbeit und in die verschiedenen Ministerien. Mit Infoständen am Marktplatz warb man im Vorfeld für die Europa- und Bundestagswahlen. Viel Raum nahm auch der Bürgerentscheid zum Gymnasiumneubau im Landkreis Landshut ein, welchen die JU mit viel Tatkraft unterstützte.
Mit „Chancen für die Wirtschaft“ faszinierte der damalige Bundeswirtschaftsminister und langjährige aktive JU-ler Karl-Theodor zu Guttenberg die Mitglieder im Rahmen des politischen Montags am Volksfest Velden. Zu einem ähnlichen Thema referierte wenige Wochen später Theo Waigel als Mitbegründer des Euros im Möbelhaus Schuster. „Die Diskussion zur bayerischen Mittelschule bestimmte die gesamte bayerische Schulpolitik, zu der auch Staatssekretär Marcel Huber in Velden im Rahmen einer öffentlichen Veranstaltung Stellung bezog“, so Vorsitzender Oßner.
Heidi Wullinger (1. Reihe, Dritte von links) führte den CSU-Nachwuchs mit Vorsitzendem Florian Oßner (links) durch die zahlreichen Exponate im Heimatmuseum.
Gesetzte Termine im Vereinsjahr sind zudem die Beteiligung am Christkindlmarkt, am CSU-Neujahrsempfang und das traditionelle Fischessen am Aschermittwoch. Im Anschluss des Rechenschaftsberichts ging Markt- und Kreisrat Florian Oßner noch auf die weiteren kommunalpolitischen Vorhaben ein. Ausdrücklich wird von der JU der Neubau des Kinderhorts und der Kinderkrippe am Volksschulgelände unterstützt. Positiv nahm man auch die Ausweisung des Neubaugebiets am Birkenberg in Obervilslern auf, was ein gutes Angebot für junge Familien darstellt.
Eher Unverständnis rief bei Oßner die Diskussion über die Freiflächenphotovoltaik hervor. Bis jetzt ist in Velden jeglicher Antrag in diese Richtung abgelehnt worden. „Selbstverständlich muss jede Anlage genau geprüft werden - jedoch wünsche ich mir in dieser Frage mehr Unterstützung von meinen Marktgemeinderatskollegen“, forderte der Vorsitzende. Seiner Meinung nach muss in Zukunft das Potential regenerativer Energien noch stärker genutzt werden. „Die Chance ist gegeben, die gesamte Energieversorgung auf mehrere Schultern zu verteilen.“
Die tadellose Kassenführung von Markus Oßner wurde durch die Kassenprüfer bestätigt. Nachdem alle Formalitäten erledig waren, wurde gemeinsam das neue Veldener Heimatmuseum am alten Bahnhof besichtigt. Mit ungemeiner Begeisterung führte Heidi Wullinger den CSU-Nachwuchs durch die verschiedenen Räume mit den zahlreichen Exponaten. Sichtlich beeindruckt von dieser großartigen ehrenamtlichen Leistung entschied sich die JU kurzerhand, das Heimatmuseum mit 100 Euro zu unterstützen.
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Mai 2010
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JU: „Überzogene Auflagen bei Vereinsveranstaltungen“ - Arbeitskreis der Jungen Union informierte sich über den Alkoholkonsum von Jugendlichen
"Es gibt keine stichhaltigen Daten, die belegen, dass bei Festveranstaltungen mehr Alkohol getrunken wird als bei sonstigen Gaststätten- oder Diskobesuchen." Zu diesem Ergebnis kommen die Vertreter des Arbeitskreises für Jugend und Vereine der Jungen Union (JU) im Landkreis Landshut nach einer Stellungnahme des Kreisjugendamtes Landshut.
Diese Stellungnahme bezieht sich auf detaillierte Fragen der JU-Vertreter über das Rauschtrinken von Jugendlichen in der Region Landshut. Hintergrund dieser Anfrage waren Medienberichte in letzter Zeit über das sogenannte „Komasaufen“ von jungen Menschen. Aufgrund dieses "übermäßigen Alkoholkonsums“ von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen haben die Landkreis-Bürgermeister eine Vereinbarung gegen den Alkoholmissbrauch bei Festveranstaltungen verabschiedet. Darin empfehlen sie, strenge Auflagen bei Festveranstaltungen zu erteilen - wie zum Beispiel den Barbereich explizit abzutrennen.
Man habe jedoch kaum Daten über rauschtrinkende Jugendliche in der Region Landshut. Nach Auskunft des Kreisjugendamtes liegen für die Jahre 2008 und 2009 nur Zahlen des Kinderkrankenhauses Landshut für Kinder unter 14 Jahren vor, die stationär wegen einer Alkoholvergiftung aufgenommen worden sind. Das Klinikum Landshut führe seit Mitte des Jahres 2008 keine Statistiken mehr. Auch in den anderen Krankenhäusern der Region Landshut liegen keine genauen Zahlen darüber vor.
Arbeitskreisleiter Karl-Josef Wenninger (links) und Kreisvorsitzender Florian Oßner (2. von rechts) diskutieren mit Stefan Rieder, Ludwig Spanner und Andreas Neßlauer (von rechts) über die Jugendarbeit in Vereinen.
Nach Auffassung der JU-Vertreter könne man daher nicht unmittelbar den Vereinen die Schuld dafür geben, dass einzelne Jugendliche durch übermäßigen Alkoholkonsum auffallen. Vielmehr müsse die Vereinsarbeit von der Politik gewürdigt werden. „Die Vereine sind das Rückgrat jeder örtlichen Gemeinschaft“, so Arbeitskreisleiter Karl-Josef Wenninger. Jeder Verein stärke das Gemeinschaftsgefühl und die meisten Vereine leisten eine hervorragende Jugendarbeit, so die einhellige Meinung der Arbeitskreis-Mitglieder.
Zu der Vereinsarbeit gehöre nach Meinung des JU Arbeitskreises auch die Geselligkeit. „Wenn Vereine Feste veranstalten, welche die dörfliche Gemeinschaft stärken, dann dürfen keine unüberwindbaren bürokratischen Auflagen gestellt werden“, so Wenninger. Nach Meinung der JU-Vertreter sind Auflagen bei Vereinsfesten zwar unumgänglich. Hier müsse man jedoch mit Augenmaß vorgehen. Wenn einzelne Gemeinden bei Festen von traditionellen Vereinen Genehmigungsbescheide von mehr als zehn Seiten erlassen, in denen unzählige Auflagen enthalten sind, schieße dies nach Meinung der JU-Vertreter über das Ziel hinaus, schrecke Jugendliche von der Mitarbeit ab und gehe an der Problemlösung komplett vorbei.
„Wenn sich Bürger im Verein ehrenamtlich engagieren, ist das keine Selbstverständlichkeit. Wir von der Jungen Union im Landkreis Landshut haben es uns daher zur Aufgabe gemacht, die Vereine und Jugendverbände nach allen Kräften zu unterstützen“, so abschließend JU-Kreisvorsitzender Florian Oßner.
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April 2010
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Näher an den Menschen im Kraftwerk - CSU ist für heimischen Energiemix statt Importen von unsicherer Energie
Nicht der Technik an sich, sondern vielmehr den Menschen die in Ohu für die Erzeugung von elektrischen Strom sorgen, galt der jüngste Besuch der CSU im Kernkraftwerk Isar. Eintausend Mitarbeiter aus der Region sorgen dort tagtäglich dafür, dass eine Wertschöpfung von über 20 Millionen Euro an Steuern und Löhnen jährlich im Landkreis Landshut bleibt.
Der technische Standortleiter Siegfried Seifert begrüßte die Landtagsabgeordneten Gertraud Goderbauer und Erwin Huber, Landrat Josef Eppeneder sowie zahlreiche Bürgermeister, Kreisräte, Arbeitskreisleiter, CSU-Kreisvorstandsmitglieder sowie die Vertreter aller 49 CSU-Ortsverbände des Landkreises im gemeinsamen Informationszentrum der beiden Kraftwerksblöcke. Seifert dankte für die Annahme der Einladung, denn andere Parteien würden lieber nur über die Kernenergie reden, statt mit den Menschen die an der Stromerzeugung arbeiteten.
Landrat Josef Eppeneder, Christian Reilein, MdL Erwin Huber, Siegfried Seifert, MdL Gertraud Goderbauer und Herbert Liebhaber beim Besuch der CSU in den Kernkraftwerken Isar bei Ohu.
Der Betriebsratsvorsitzende Klaus Huber, Siegfried Seifert, der kaufmännische Leiter Christian Reilein und Medienreferent Herbert Liebhaber informierten zunächst und diskutierten dann mehrere Stunden mit ihren interessierten Gästen über technische Aufgabenstellungen, die Laufzeit der Kernkraftwerksblöcke und die Entsorgung der nuklearen Abfallstoffe.
Einig war man sich dabei, dass bundesweit und besonders in der Region Landshut die Mitbürger in absoluter Mehrheit von der Möglichkeit des sicheren Betriebes kerntechnischer Anlagen überzeugt seien. Aber die noch ungelöste Frage der Endlagerung der abgebrannten Brennstäbe beunruhige die Menschen. Gertraud Goderbauer zitierte Meinungsumfragen, nach denen 70 % der deutschen Bevölkerung ihre Zustimmung zur Kernenergie von der Lösung des Problems der Entsorgung abhängig machten.
Genau deshalb erkannte Landrat Josef Eppeneder bei SPD, Grünen und Linken ein gesteigertes Interesse an der Verhinderung der weiteren Erforschung des angestrebten Endlagers bei Gorleben. „Die vormalige rot-grüne Regierung unter Schröder und Fischer hat uns die atomaren Zwischenlager an den Kraftwerksstandorten aufgezwungen, um so die heimische Bevölkerung gegen die Kerntechnik aufzubringen“, konstatierte Josef Eppeneder. Durch das „rot-grüne“ Erkundungsmoratorium seien nunmehr wiederum zehn Jahre zur Erkundung des Salzstockes von Gorleben verloren gegangen.
Gar nicht erfreut ist der Betriebsratsvorsitzende Klaus Huber von den gezielten Vorwürfen er und seine Kollegen am Standort würden „einen Schrottreaktor, ein Pannenkraftwerk und Sicherheitsrisiko“ betreiben. Obwohl es beim Betrieb des Blocks I keine wirklichen „Störfälle“ gäbe, versuchten die politischen Kernkraftgegner die Mitbürger in der Nachbarschaft aus parteitaktischen Gründen zu verunsichern.
Mit gewisser Genugtuung verwiesen die Referenten auf den konsequenten Kernkraftkurs des US-Präsidenten Obama. Da Obama in Deutschland von vielen Menschen als Hoffnungsträger verehrt werde, könne es doch nicht falsch sein auch hierzulande die Laufzeiten der Kernkraftwerke zu verlängern.
MdL Erwin Huber berichtete aus dem von ihm geleiteten Landtagsausschuss für Wirtschaft und Technologie. Dort bereite man das zukünftige Energiekonzept Bayerns vor. Versorgungssicherheit, Umweltverträglichkeit und die Erhaltung Bayerns als Industriestandort seien drei Paradigmen, an denen die CSU sich ausrichte. „Wir wollen nicht abhängig werden von Stromimporten aus tschechischen oder französischen Atomkraftwerken“, postulierte Erwin Huber ein Grundbekenntnis der CSU. Da man auch bei größten Anstrengungen nicht mehr als 40 % der Energie mit regenerativen Techniken gewinnen könne, bleibe die Nutzung der Kerntechnik vorläufig alternativlos, erklärte der Ausschussvorsitzende Erwin Huber. Für seine Kollegin Gertraud Goderbauer kamen auch die fossilen Energieträger wie die Kohle, das Erdöl oder das Erdgas für die Zukunft nicht in Betracht.
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April 2010
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Von Irmgard Rampp: „Im Mittelpunkt stehen die Kinder“ - Dr. Marcel Huber referierte zum Thema „Von der Hauptschule zur Mittelschule“
„Mit der Bildung von Mittelschulen soll die Vielfalt der Angebote und die Qualität gesteigert und gleichzeitig der Erhalt der wohnortnahen Hauptschule gewährleistet werden“, erklärte Staatsekretär für Unterricht und Kultus, MdL, Dr. Marcel Huber, in seinen Ausführungen am Donnerstagabend im Gasthaus Maxlwirt.
Eingeladen hatte der CSU-Ortsverband Velden um die Vorsitzende Elisabeth Fuchshuber. Zur Begrüßung spielte die Jugendkapelle des hiesigen Musikvereins. Zweiter Bürgermeister Jakob Oßner hieß unter den zirka 70 Zuhörern seine Bürgermeisterkollegen und die Schulleiter aus den benachbarten Gemeinden willkommen.
Marcel Huber referierte über das bayerische Bildungssystem
„Die Hauptschulen leisten Enormes in Bayern“, bekräftigte Huber. Dies sei dem hohen Engagement der Lehrer und Schulleitungen zu verdanken. Trotzdem sei man wegen der sinkenden Schülerzahlen und dem veränderten Übertrittsverhalten zum Handeln gezwungen. Dabei gehe es um die Erhaltung möglichst vieler, wohnortnaher Hauptschulen: „Kleine Schulen funktionieren gut, es herrscht eine 100-prozentige Vermittlungsquote der Schulabgänger durch die enge Vernetzung mit der regionalen Wirtschaft“. Nun gehe es darum, die große Vielfalt und die Qualität von Hauptschulen zu steigern. Dies sei jedoch nur in Verbünden zu so genannten Mittelschulen möglich. Die Definition des Gesetzes werde zum 1. August erarbeitet, die ersten Mittelschulen könnten also schon zum nächsten Schuljahr gebildet werden. Huber verdeutlichte die hierfür notwenigen Kriterien: Eine Schule des Verbundes muss den Mittleren Abschluss bieten. Jede Schule muss über eine Ganztagesbetreuung sowie ein dreigeteiltes Zweigangebot aus Wirtschaft, Sozialem und Technik verfügen. Die Schulen müssen außerdem einen engen Kontakt zur Wirtschaft pflegen, das heißt, eine enge Kooperation mit den regionalen Betrieben eingehen. Außerdem muss zur individuellen Förderung die Arbeit in Gruppen gegeben sein. Huber favorisiert zudem das Angebot von Praxisklassen.
Marcel Huber merkte an, im Schulsystem sei an entscheidenden Stellen immer wieder an Stellschrauben zu drehen, um ein qualitativ hochwertigen und gerechtes Bildungssystem zu gewährleisten. Im Mittelpunkt stehe dabei immer das Kind. So würden in der Grundschule derzeit Pilotprojekte laufen, die ersten beiden Jahrgangsstufen zusammen zulegen. Die Kinder hätten dabei die Möglichkeit, diese Phase in einem, zwei oder auch drei Jahren zu durchlaufen. Für die entscheidende Übertrittphase in höhere Schulen sollen künftig drei Informationsquellen dienen: neben dem Notenschnitt mit Empfehlung der Lehrer soll künftig der Elternwille mehr berücksichtigt werden. Außerdem solle die Einführung von „Gelenkklassen“ dazu dienen, die Schulwahl gegebenenfalls zu korrigieren. Huber plädierte in diesem Zusammenhang dafür, in der Bevölkerung eine höhere Anerkennung für den Wert eines guten Handwerks zu fördern.
Die Einführung des G 8 sei nicht optimal gelaufen, räumte Huber ein. Inzwischen jedoch hätte die Möglichkeit neuer Fächerkombinationen, die Straffung des Stoffes durch die Orientierung an Kompetenzen und die Förderung durch Intensivierungsstunden die Lage entschärft. In der zweijährigen gymnasialen Oberstufe würden Seminare in Kooperation mit außerschulischen Partnern den Schülern wichtige Erfahrungen liefern. Zudem gäbe es propädeutische Seminare zur optimalen Vorbereitung auf die Universitäten. Die Angst vor schlechteren Examensnoten habe sich nicht bestätigt, denn es würden neue Bewertungsmaßstäbe angewendet, um die Chancen auf einen Studienplatz zu verbessern.
An der sechsstufigen Realschule werde nicht gerüttelt, sagte Huber. Sie werde gerne gewählt und habe eine hohe Akzeptanz bei der Wirtschaft erlangt. Huber verteidigte letztlich das dreigliedrige Schulsystem: „Es geht darum, die jungen Leute gegen den Konkurrenzdruck zu wappnen“
Wolfgang Zierer, Schulleiter in Geisenhausen, bezog sich auf die Aussage des Deutschen Industrie- und Handelstages mit 20 Prozent nicht ausbildungsfähigen Schulabgängern: „Sparen Sie nicht an den Hauptschulen, sparen Sie nicht an Lehrerstunden“. Huber sagte, er wisse den großen Wert der Arbeit an den Hauptschulen zu schätzen. Diese seien derzeit mit einer Durchschnittsklassenstärke von 20,3 Schülern so gut gestellt, wie nie zuvor.
Veldens Schulleiterin Karin Steffen-Weidinger bezog sich auf die freiwillige Kooperationsform der Schulverbünde. Velden beispielsweise sei eine bewusste Wahl zur Bildung eines Schulverbundes mit Taufkirchen eingegangen: „Besteht die Verpflichtung, nun eine weitere Schule aufzunehmen und wer fällt letztendlich die Entscheidung“? „Die Freiwilligkeit hat Vorrang“, meinte Huber dazu. Niemand dürfe zu einem Verbund gezwungen werden. Er riet im speziellen Fall, zu überdenken, ob es nicht doch tragbar wäre, eine dritte Schule aufzunehmen. Sollte kein Einvernehmen zustande kommen, wäre dies der „Worst Case“. Dann liege die allerletzte Entscheidung bei der Regierung. Auch Stefan Pielmeier vom Schulamt Landshut sprach sich diesbezüglich für gemeinsame Dialoge ohne verhärtete Fronten aus.
Schließlich berichtete Karin Steffen-Weidinger über besondere Härtefälle an der Veldener Grundschule und appellierte daran, die Schulsozialpädagogin auch für die Grundschule zu genehmigen. Huber bejahte die Notwendigkeit der Ausweitung von Jugendsozialarbeit auf andere Schularten.
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Februar 2010
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Lehrstellenspiegel der Jungen Union liegt aus - Broschüre ist in den Rathäusern und Schulen im Landkreis erhältlich
Die Junge Union (JU) im Landkreis Landshut hat auch heuer in siebter Auflage zahlreiche Unternehmen angeschrieben, um deren momentanen offenen Lehrstellen für die Schulabgänger zu erfragen. Pünktlich zum Zwischenzeugnis werden nun diese offenen Ausbildungsplätze in einer 40-seitigen Broschüre zusammengefasst.
Insgesamt konnten im Landkreis und in der Stadt Landshut 307 freie Lehrstellen für 2010 und teilweise für 2011 ausfindig gemacht werden. Dazu kommen noch 139 Unternehmer, welche Ferien- und Praktikumsplätze anbieten. Da es sich um ein niederbayernweites Gemeinschaftsprojekt der JU handelt, addieren sich die freien Lehrstellen mit den weiteren Landkreisen auf insgesamt über stolze 1124 offene Ausbildungsplätze. Inmitten der vorherrschenden wirtschaftlichen Flaute ist dies ein Anstieg um über ein Viertel gegenüber dem Vorjahr. „Die mittelständischen Unternehmen - wie die Großbetriebe - nehmen trotz häufiger finanzieller und zeitlicher Einsparzwänge ihre Aufgabe der Jugendausbildung sehr ernst. Eine passende Lehrstelle ist der Schlüssel für beruflichen Erfolg. Dies wird viel zu selten von der Gesellschaft gebührend honoriert“, stellte Kreisvorsitzender Florian Oßner bei der letzten Abstimmung für dieses Projekt mit seinen Kollegen fest.
Die Lehrstellenbroschüren liegen ab nächster Woche in den Rathäusern oder Schulen der Landkreisgemeinden, welche sich an der Aktion beteiligen, zur kostenlosen Abholung bereit. Sollte es zu einem Engpass kommen, können unter florian.ossner@ju-landshut-land.de noch weitere Exemplare angefordert bzw. im Internet unter www.ju-landshut-land.de eine Onlineversion runtergeladen werden.
Zum Lehrstellenspiegel
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Februar 2010
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JU fährt nach Passau
Eine Delegation der Jungen Union im Landkreis Landshut fährt heute zum Politischen Aschermittwoch der CSU in die Dreiländerhalle nach Passau. Unter dem Motto „Reden, was Sache ist“ wird Bezirksvorsitzender Manfred Weber den womöglich größten bayerischen Stammtisch einleiten. Mit Spannung wird daraufhin der Auftritt von Ministerpräsidenten und CSU-Parteivorsitzendem Horst Seehofer erwartet. Für die Fahrt wurde ein Bus organisiert, der bereits um 6 Uhr an der Grieserwiese in Landshut abfährt. Sowohl für die Hin- als auch für die Rückfahrt sind noch Restplätze frei.
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